Aktuelles
2026
Paludikultur - how to?
von Berit Krondorf (Kommentare: 0)
Online-Seminar zu Anbau und Ernte
14/02/2026 Am 26. Februar 2026 bieten FNR und Greifswald Moor Centrum ein weiteres Webinar in der kostenfreien Onlinereihe "Moorbodenschutz und Paludikultur". Von 10.00 – 12.30 Uhr geht es um "Anbau und Erfahrungen mit Paludikulturen: Torfmoose, Nasswiese, Seggen, Rohrkolben".
Inhalt & Fokus
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Anbau verschiedener Paludikulturen: z. B. Torfmoose, Nasswiesenbiomasse
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Technik, Pflege, Ernte – Beispiele aus der Praxis
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Wassersteuerung, maschinelle Bewirtschaftung, Etablierung
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Verarbeitung von Paludibiomasse (z. B. MoorFasern)
Mit dabei:
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„Torfmoos-Paludikultur: Erfahrungen aus 20 Jahren Forschung, Entwicklung und Praxis“
Dr. Greta Gaudig, Universität Greifswald, Projektkoordinatorin MOOSland -
„Kombinierter Klimaschutz: Landnutzung für MoorFasern – Projekt MooReturn“ Ludwig Bork, Landwirt und Geschäftsführer der Agrotherm GmbH
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„Erfahrungswerte aus 20 Jahren nasser Bewirtschaftung“
Frank Havemeyer,Geschäftsführer Niedersächsisches Landvolk Kreisverband Osterholz e.V.
Besonderheiten
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Interaktives Format mit Raum für Dialog & Diskussion
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Ziel: Austausch, Wissenstransfer und sektorenübergreifende Kooperation
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Einladung an Teilnehmende, eigene Expertise einzubringen und neue Perspektiven zu gewinnen
Zum World Wetlands Day:
von Berit Krondorf (Kommentare: 0)
Ein Jahr in Mooren
2. Februar 2026 Zum Internationalen Tags der Feuchtgebiete am 2. Februar kündigt das Greifswald Moor Centrum eine neue Veranstaltungsreihe an: „Ein Jahr in Mooren“. Jeden Monat ermöglicht eine Exkursion Interessierte, die vielfältige Moorlandschaft in und um Greifswald sowie in Vorpommern zu erkunden.
Im Sommer lassen sich die einzelnen Schwerpunkte wie etwa Biodiversität und Nutzungsgeschichte oder Paludikultur im Gelände erleben. In den Wintermonaten werden die Teilnehmenden beim Arbeitseinsatz warm oder sitzen in der gemütlichen Moorbibliothek.
Hier die anstehenden Termine:
Am 7. Februar heißt es Anpacken im Mannhagener Moor. Gemeinsam räumen wir junge Bäume aus dem Moor, um seltene Arten zu schützen. Für die heiße Suppe in der Mittagspause ist gesorgt.
Am 16. März führt die Exkursion zum „Schatz an der Küste“, dem Polder Drammendorf auf Rügen“ mit viel Info über die Renaturierung und aktuelle Forschung in diesem Küstenmoor.
Am 25. April sehen wir ob sich Moorschutz und -nutzung vereinen lassen. Im Polder Bargischow Süd wird auf nasse Bewirtschaftung (Paludikultur) umgestellt.
Am 9. Mai lässt sich der Klang eines Küstenüberflutungsmoor bei der Beobachtung von Brutvögeln auf den Karrendorfer Wiesen erleben. Neben faszinierenden Vogelstimmen erfahren die Teilnehmenden alles zur Nutzungsgechichte und den dortigen Naturschutzmaßnahmen.
Ob naturnah, genutzt, degradiert oder wiedervernässt – die Exkursionen in Gebiete mit ganz unterschiedlichem Zustand und Funktion. Sie richtet sich an alle interessierten Menschen, sind kostenfrei, erfordern jedoch eine Onlineanmeldung.
Alle Information hier: Ein Jahr in Mooren - Greifswald Moor Centrum
Hintergrund: World Wetland Day
Der weltweite Tag der Feuchtgebiete (World Wetlands Day, WWD) macht seit 1997 jährlich am 2. Februar auf die Bedeutung der Feuchtgebiete, u.a. der Moore, aufmerksam. Am 2. Februar 1971 wurde die Ramsar-Konvention, das internationale Abkommen zum Schutz von Feuchtgebieten, verabschiedet. Seit 2021 ist er ein von den Vereinten Nationen anerkannter Internationaler Tag. Durch Verschmutzung, Entwässerung und Landwirtschaft, Brände sowie Überfischung sind Feuchtgebiete, zu denen auch Moore zählen, weltweit bedroht oder bereits zerstört. Dabei sind sie Garanten für Artenvielfalt und Klimaschutz. Sie bieten den Menschen unter anderem Schutz vor Dürre und Überschwemmungen, reinigen Wasser und regulieren das Mikroklima. In Deutschland sind 95 % der früheren Moore entwässert und heute nicht mehr als solche zu erkennen.
Wie keimt Typha?
von Berit Krondorf (Kommentare: 0)
Neue Broschüre
27/01/2026 Andre Jansen wollte herausfinden, wie Typha keimt und was dies für die Zukunft der Paludikultur bedeutet – einer klimafreundlichen Form der Landwirtschaft auf wiedervernässten Mooren. Denn feuchte Landwirtschaft kann zum Schutz der Moore beitragen und gleichzeitig wertvolle Biomasse produzieren!
Gut moorig & schwammig
von Berit Krondorf (Kommentare: 0)
Fachforum beim Zukunftsforum Ländliche Entwicklung auf Grüner Woche
Gut moorig & schwammig
19/01/2026 Wie lässt sich Wasser in der Landschaft halten – das ist Thema des Fachforums Schwammlandschaften und Paludikultur am 21. Januar auf der Grünen Woche. Wasser ist zentral, um Agrarlandschaften widerstandsfähig gegen Auswirkungen der Klimakrise zu machen. Wie Landwirtschaft, Naturschutz und Kommunen dies durch Wässerwiesen, steuerbaren Drainagen, Agroforstsystemen, Humusaufbau oder Moor-Wiedervernässung und Paludikultur erreichen können, dazu bietet das Forum Best practice-Beispiele. Auch Rahmenbedingungen und Übertragbarkeit der Erfahrung aus der Praxis in andere Regionen werden von den Referierenden Corinna Friedrich und Thomas Köhler (DVL), Josef Sedlmeier (Landschaftspflegeverband Regensburg) und Dr. Franziska Tanneberger (Co-Leiterin Greifswald Moor Centrum) erörtert.
Das Fachforum findet von 14:30-16 Uhr in Raum A6 im City Cube statt und ist auch per Livestream zu verfolgen. Es wird veranstaltet vom Deutschen Verbands für Landschaftspflege (DVL) e.V. in Kooperation mit Greifswald Moor Centrum.
PV auf Mooren könnte noch besser sein...
von Berit Krondorf (Kommentare: 0)
wenn sie nass wären
06/01/2026 Gute Maßnahme, falscher Ort: Mehr Treibhausgasemissionen als durch nachhaltige Energie eingespart – so sieht die Treibhausgasbilanz von Solarenergie auf entwässerten Mooren in Deutschland bislang aus, wie diese neue Studie im Journal Nature zeigt: Greenhouse gas balance of solar parks built on peatlands in Germany.








