Aktuelles

Dezember 2025

🎵 We wish you rewetted peatlands

von Berit Krondorf (Kommentare: 0)

...and a happy new year!

22/12/2025  Das ist unsere Moor-Variante für den Refrain des Weihnachtjingles. Wir senden es an alle Moorliebhaber und hoffen, dass es 2026 Wirklichkeit wird - so weit wie möglich.
Zum Ende des Jahres 2025 möchten wir uns bei allen unseren Freunden, Followern und Partnern für ihre Unterstützung des Greifswald Moor Centrum bedanken. Gemeinsam haben wir große Fortschritt beim Schutz, der Erforschung und bei der Wahrnehmung von Mooren erreicht. Wir freuen uns auf wirkungsvolle Kooperationen und intensives Engagement auch in 2026! ✨

Paludikultur-Newsletter

von Berit Krondorf (Kommentare: 0)

Frische Ausgabe

17/12/2025  Der neue Paludikultur-Newsletter 4|2025 ist da! Das sind unsere Themen:

- Kuscheln mit Moor: Künstler Daniel Hengst schafft textile Moorpflanzen, in denen Paludikultur drin steckt
- Moore post-COP30: Was wurde auf der Weltklimakonferenz in Belém für Moore erreicht und wie sind Perspektiven auf kommende COPs? Einschätzungen von Franziska Tanneberger
- Vom Moor zum Markt: Clemens Kleinspehn analysiert die Umweltwirkung eines Paludi-Produkts über seinen gesamten Lebenszyklus. Warum das wichtig ist, erklärt er im Interview.
- Anti-Matsch-Matten aus dem Moor – Paludikultur-Biomasse hilft beim Wacken-Festival
- Sneak peek auf PaludiScout: Bald startet die zentrale Plattform für Spezialtechnik für das Bewirtschaften nasser Flächen.
- Eröffnung: Die Moorbibliothek in Greifswald hat jetzt ein neues zuhause - mehr über den Wissensspeicher und Begegnungsort

Plus: weitere Themen und aktuelle Termine im Veranstaltungskalender!

Wir sind gerne in Kontakt mit unseren Lesern. Welche Themen können wir im Paludikultur-Newsletter aufnehmen, welches Feedback haben Sie an uns? Gerne per E-Mail schreiben an communication@greifswaldmoor.de.

Neuer Resilienz-Check für Deutschland

von Berit Krondorf (Kommentare: 0)

mit Paludikultur und Agri-PV/Moor-PV

11/12/2025 Im aktuellen Resilienz-Dossier informiert das Büro für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) die Abgeordneten zu möglichen Entwicklungen beim „Wassermanagement in der Landwirtschaft“ bis 2050. Darin auch enthalten: die Potentiale neuer Nutzungsformen wie Agri-PV (sowie Moor-PV) und Paludikultur auf wiedervernässten und zuvor landwirtschaftlich genutzten Flächen (Link zum Dossier: Neue Bewitschaftungsformen).

Insbesondere Agri- und Moor-PV hält das Dossier für aussichtsreich. Die Teilverschattung durch PV-Module könne die Verdunstung reduzieren und damit Wasserressourcen schonen, heißt es darin. Außerdem: „Für Photovoltaik-Anlagen auf wiedervernässten Moorböden (Moor-PV) … wird in Deutschland ein geschätztes technisches Potenzial von 440 bis 880 GWp angenommen. Dies entspricht ungefähr dem Vier- bis Achtfachen der derzeit in Deutschland installierten Photovoltaik-Leistung und verdeutlicht das enorme Energiepotenzial dieser Nutzung.“ Allerdings ist unser Wissenstand zu den Effekten von Moor-PV noch eingeschränkt und es braucht noch weitere Forschung, bevor man die großflächige Umsetzung empfehlen kann. Projekte wie MoorPV und MoorPower untersuchen dies.
Paludikultur schätzt das Dossier so ein: „Die Landwirtschaft auf wiedervernässten Moorflächen mit Torferhalt, als ‚Paludikultur‘ bezeichnet, führt … derzeit noch ein Nischendasein … Das könnte sich aber mit Blick auf 2050 aufgrund der großen Klimaschutzpotenziale ändern.“
Als Experten haben seitens des Greifswald Moor Centrum Prof. Dr. Gerald Jurasinski, Carl Pump und Dr. Wendelin Wichtmann beigetragen.

Zu den Resilienz-Dossiers:
Der Resilienz-Check und das resultierende Dossier ist eine Beratungsleistung für den Deutschen Bundestag und dienen als Hintergrundinformation für Fachausschüsse, aber auch gesellschaftlichen Akteure und die Öffentlichkeit. Darin werden Potentiale wissenschaftlich-technischer Entwicklungen analysiert und mögliche Auswirkungen auf die Gesellschaft diskutiert. Jährlich steht ein infrastrukturbezogenes Thema im Fokus. Die Ausgabe des Resilienz-Checks in 2026 wird sich auf „Cybersicherheit in der Forschung“ konzentrieren.